Gerhard Altenbourg

 
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Gerhard Altenbourg
"Zehn Reproduktionen und zwei Original-Zeichnungen"
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"Begegnung zweier Spitzhüte"
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Gerhard Altenbourg
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"Herbstlandschaft (Ernte im Spessart)"
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Gerhard Altenbourg

Rödichen 1926
- Altenburg 1989


Gerhard Altenbourg wird als Gerhard Ströch 1926 in Rödichen-Schnepfenthal/Thüringen geboren. Von 1945 bis 1948 verfolgt er eine zunächst journalistische und schriftstellerische Tätigkeit. Das Pseudonym Altenbourg nimmt er Mitte der 1950er Jahre an - in Anlehnung an den Ort Altenburg, wo er von 1946 bis 1948 bei Erich Dietz Zeichenunterricht nimmt. Altenbourg ist ein sehr vielseitiger Künstler. Er widmet sich im Laufe seines Lebens der Malerei und Grafik ebenso wie der Bildhauerei und der Dichtung.
Nach Ende des Krieges ist Gerhard Altenbourg zunächst als Journalist und Schriftsteller in Altenburg tätig. Während des Malunterrichts bei Erich Dietz entstehen bereits Mitte der 1940er Jahre erste Ölbilder und Farbstiftzeichnungen. Ein Studium an der Hochschule für Baukunst und bildende Künste in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer, schließt sich von 1948 bis 1950 an. Seine erste Einzelausstellung hat Gerhard Altenbourg 1952 in der Galerie Springer, Berlin. Ihr überlässt der Künstler in den Jahren 1951-1961 auch den größten Teil seiner Kunstwerke. Die ersten plastischen Werke in Marmor, Gips und Metall sowie erste Holzschnitte entstehen Ende der 1950er Jahre. Gerhard Altenbourg nimmt 1959 an der documenta II teil. Es folgen zahlreiche Ausstellungen, u.a. 1969/70 seine erste Retrospektive in der Galerie Brusberg, Berlin. Für seine Werke bekommt Altenbourg zahlreiche Auszeichnungen. So erhält Gerhard Altenbourg im Jahr 1967 beispielsweise den Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt und ein Jahr später den Will-Grohmann-Preis. Gerhard Altenbourg stirbt 1989 an den Folgen eines Autounfalls. Altenbourgs Werke sind in vielen bedeutenden Sammlungen im In- und Ausland vertreten, beispielsweise im Museum of Modern Art, New York.